CARE AFFAIR

“eines der klügsten, vielstimmigsten, ästhetisch konsequentesten Stücke, das die Off-Szene aktuell zu bieten hat.” Falk Schreiber, Hamburger Abendblatt

Gewinnerstück beim nachtkritik Theatertreffen 2020

Frauen und Fiktion laden zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden, zu einer Feier fürsorglicher Figuren jenseits klarer Geschlechterrollen. Aus Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Fürsorge-Arbeit leisten, kreieren Frauen und Fiktion zusammen mit ihren Kompliz*innen sinnliche Bilder fürsorglicher Tätigkeiten wie körperliche Pflege, 'Nein' sagen, zuhören, geduldig sein, ernähren, kurz: sich kümmern. Sie setzen die Attribute Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit in einer glamourösen Kostümshow so sexy in Pose, dass wir wieder realisieren, wie grundlegend wichtig sie sind.

In ihrer Performance hinterfragen Frauen und Fiktion, warum Fürsorge traditionellerweise an den biologischen, gebärfähigen Körper gebunden ist. Sie imaginieren fürsorgliche Gemeinschaften jenseits einer kapitalistischen Verwertungslogik und stellen reale Geschichten des Gelingens vor.

Von und mit: Gregor Schuster, Jonas Mahari, Marilyn Nova White und Geraldine Schabraque / Konzept und Recherche: Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz, Eva Kessler, Felina Levits, Paula Reissig) / Textfassung: Anja Kerschkewicz, Eva Kessler und Anngret Schulze / Inszenierung: Anja Kerschkewicz und Felina Levits / Recherche und Regieassistenz: Anngret Schulze / Mitarbeit Proben und Inszenierung: Eva Kessler / Kostüme, Maske und Raum: Felina Levits und Hanna Scherwinski / Video: Paula Reissig / Musik: Jonas Mahari / Produktionsleitung: Maike Tödter / Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Stückliesel / Lichtdesign: Sönke Christian Herm / Technik Gastspiel: Manuel Melzer / Distribution: PK3000

INTERVIEWPARTNERINNEN: Lena Biermann (Hebamme), Benjamin Czarniak (Angestellter), S. Frazer (persönlicher Assistent), Teresa Hoffmann (Studentin), Benedikt Hülsbusch (Gesundheits-und Krankenpfleger), Christiane Meier (www.sortiergut.de), Barbara Metelska (diplom. Lehrerin und Psychologin, im Moment Mitarbeiterin im Pflegebereich), Ruth Pala (dipl. Pflegefachfrau FH), Liz Rech (Regisseurin), Mia Smettan (Konzeptwerk neue Ökonomie), Ariclenes Garcia Aka Arigato St.Laurent (Vouging Tänzer & ehemals Mother eines Vouging Houses), Maike Tödter (Kulturmanagerin) // THEORIETEXTE, INSPIRIERT DURCH: Frigga Haug (Soziologin und Philosophin), Caleb Luna (Theoretikerin, Performerin, Dichterin, Essayistin, Kulturkritikerin und Ph.D Performance Studies), Mascha Mädorin (Ökonomin), Joan Tronto (emeritierte Professorin Politikwissenschaft, Barbara Vorsamer (Journalistin und Redakteurin)

Eine Produktion von Frauen und Fiktion in Kooperation mit dem LICHTHOF Theater Hamburg und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Claussen-Simon-Stiftung, LICHTHOF Stiftung / Ermöglicht durch die Förderung Produzieren unter Coronabedingungen des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien / Unterstützt durch: das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Performance, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder / Gastspiel ermöglicht durch Ilse und Dr Horst Rusch-Stiftung

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